Hilfe für Unternehmen
in Zeiten von Covid-19


Mit größter Sorge sehen Unternehmer in unserem Land auf ihre nahe und nächste Zukunft. Der Covid-19-Erreger breitet sich aus und neben den bisher noch schwierigen Einschätzungen zum tatsächlichen Ausmaß der Verheerung spielt der Faktor der Beunruhigung eine Rolle, die sich bereits auf die Handlungsfähigkeit von Unternehmen in Deutschland auswirkt.

 

Großunternehmen und Konzerne werden ebenso von der Krise erfasst wie der Mittelstand. Doch im Unterschied zu kleinen und mittleren Unternehmen sowie Solo-Selbstständigen können sie ihren Betrieb auch dann aus eigenen Mitteln fortsetzen, wenn Handlungsspielräume wegfallen, Aufträge nicht ausgeführt werden können und der Mitarbeiterstamm merklich reduziert wird.

 

All diese Bewältigungsstrategien stehen KMU nicht zur Verfügung. Hier ziehen schon kleine Erschütterungen gewaltige Konsequenzen nach sich. Ein nicht handlungsfähiges KMU ist bereits mit einem Bein in der Insolvenz. Die Folge einer mittelständischen Insolvenzwelle wäre nicht nur eine enorme Vernichtung von Kapital, sondern auch eine ebenso flächendeckende wie massenhafte Entlassung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.

 

In dieser Situation ist es unter Umständen von existenzieller Bedeutung, dass für KMU Liquiditätshilfen schnell, umfangreich und nachhaltig zur Verfügung stehen.

 

Stärken Sie Ihr Unternehmen mit den richtigen Mitteln der Krisenprävention, Krisenreaktion und durch qualifizierte Unterstützung:

 

Krisenprävention

Versuchen Sie diese Fehler zu vermeiden!

 

1. Fehler und Probleme zu spät erkennen

Vor dem Handeln steht die Erkenntnis. Und vor der Erkenntnis der Mut. Nur wer den nämlich hat, sieht hin, wertet aus und kann auf dieser Grundlage die erforderlichen Maßnahmen ermitteln. In Krisenzeiten ist es fatal, fünfe gerade sein zu lassen oder sich darauf zurückzuziehen, dass immer alles schon irgendwie geklappt hat. Jetzt gehört alles auf den Prüfstand. Besser gestern als heute!

 

2. Optimismus überbeanspruchen

Zuversicht ist die Triebfeder aller Krisenbewältigung. Doch Vorsicht: Wird diese Feder überspannt, reißt sie. Die Folgen sind oft Handlungsunfähigkeit und Demotivation der Mitarbeiter. Unternehmen müssen daher realistische Zielsetzungen verfolgen. Manchmal ist weniger am Ende mehr.

 

3. Wahrheit nicht wahrhaben wollen

Die Wahrheit kann wehtun, auch im unternehmerischen Zusammenhang. Niemand sagt gern Aufträge ab, entlässt gern Mitarbeiter oder kürzt gern Gehälter. Doch besser jetzt den Gürtel etwas enger schnallen und eine Zukunftsperspektive haben, als später aufzuwachen und zu merken, dass sämtliche Felle weggeschwommen sind. 

 

4. Falschen Versprechungen glauben

Je besser ein Versprechen klingt, desto lieber wollen wir es glauben. Manchmal hören wir dabei mehr, als eigentlich gesagt wurde. Besondere Vorsicht ist aber in der aktuellen Krise geboten! Betrüger treten in Problemzeiten vermehrt auf und versuchen, durch “alternative Fakten” den eigenen Vorteil zu gewinnen. Manches Versprechen ist am Ende eben doch zu gut, um wahr zu sein.

 

5. Auf Staatshilfen warten

Es gibt Warten und Warten. Wer einen Antrag sorgfältig formuliert, mit den entsprechenden Unterlagen versehen und eingereicht hat, muss natürlich auf den Bescheid und die Geldausschüttung warten. Doch wer nur abwartet, ob sich noch eine bessere Gelegenheit bietet, höhere Staatshilfen, günstigere Konditionen, der könnte bald zu lang gewartet haben. Dann bleibt statt dem Fördermittel- nur noch der Insolvenzantrag.

 

6. Unkoordinierte Aktivitäten

Unternehmen sind keine Ameisenhaufen. Wären sie es, könnte tatsächlich jeder drauflos marschieren: Die Schwarmintelligenz würde den Rest schon regeln. Aber überstürztes, planloses Handeln führt zwischen Menschen in der Regel dazu, dass sich der Output um ein Vielfaches verringert oder gar in die entgegengesetzte Richtung wirkt. In Krisenzeiten ist es darum besonders wichtig, zusammen statt nebeneinander her zu arbeiten.

 

Krisenreaktion

7 Schritte aus der Krise

 

1. Ruhe bewahren

Nehmen Sie sich Zeit, besonders wenn Sie glauben, Sie haben keine! Schon eine Minute Planung erspart Ihnen unter Umständen volle Stunden in der Ausführungsphase.

 

2. Überblick verschaffen und aktiv agieren

Entwerfen Sie Ihre innere Landkarte mit den passenden Marschrouten! Ohne einen Überblick über die erforderlichen Maßnahmen einer- und die verfügbaren Förderprogramme andererseits geht die Energie zur Krisenbewältigung in Orientierungslosigkeit verloren. Anpacken setzt Anschauen voraus.

 

3. Qualifizierte Hilfe nutzen

Nehmen Sie qualifizierte Hilfe von externen Beratern in Anspruch! Denn externes Know-how zeigt bisher ungeahnte Perspektiven und Potenziale auf, die Sie aus der Krise führen können. Zertifizierte Fördermittel-Berater bieten zudem Unterstützung bei der Beantragung von Fördermitteln und Liquiditätshilfen.

 

4. Verhandeln lassen

Nicht einmal Staranwälte vertreten sich vor Gericht selbst. Zu groß ist die eigene emotionale Beteiligung am Geschehen, zu beschäftigt sind die Nerven mit dem ungewissen Ausgang. Das wissen auch die anderen Verhandlungspartner, was den Stand nicht gerade verbessert. Darum ist auch jedes Unternehmen bestens beraten, wenn es seine Verhandlungen mit Banken, Gläubigern, Partnern, Lieferanten und anderen Externen dem Berater überlässt. Er sieht die Dinge ohne emotionale Färbung und verbessert sofort die Verhandlungsposition, indem er Ruhe und Seriosität ausstrahlt, die persönlich Beteiligten oft fehlen.

 

5. Alle öffentlichen Mittel und Hilfen ausschöpfen

Förderdarlehen, Subventionen und Zuschüsse sowie Direkthilfen von Bund und Ländern bieten KMU gerade in der jetzigen Krise viele Vorteile! Subventionen und Zuschüsse müssen nicht zurückgezahlt werden und Förderdarlehen gehen mit vielen Vergünstigungen einher (u.a. niedrige Zinssätze, bis zu 7 Tilgungsfreijahre, Haftungsfreistellungen von bis zu 80 %). Unter gewissen Voraussetzungen können verschiedene Förderungen sogar miteinander kombiniert werden und die Liquidität der Unternehmen stärken. 

 

6. "100%-Quoten-Strategie®" einsetzen

Können Verbindlichkeiten (Lieferanten, Finanzamt, Sozialversicherung, etc.) nicht beglichen werden, stehen die Gläubiger des zahlungsunfähigen Unternehmens in kürzester Zeit vor dessen Tür und fordern ihr Geld zurück. In ihrer Verzweiflung versuchen die Unternehmen ihre Gläubiger unkoordiniert mit der Zahlung von Teilbeträgen ruhig zu stellen oder lassen sich auf Ratenzahlungen ein. Eine bessere und für alle Seiten zufriedenstellende Lösung ist die 100%-Quoten-Strategie®. Gerne nehmen wir Kontakt zu Ihren Gläubigern auf und überzeugen sie von diesem Konzept!

 

7. Koordinierte Umsetzung der Maßnahmen

Halten Sie sich an die Planung! Gerade in Krisenzeiten sind Verlässlichkeit und Stringenz oft die einzigen Leitplanken für den Weg zur erfolgreichen Bewältigung. Achten Sie auch darauf, dass Kommunikationsstrukturen im Unternehmen gesund bleiben! Viele Umsetzungsengpässe lassen sich durch offene und lösungsorientierte Absprache schnell überwinden.

 

 

Unsere Unterstützung

 

Kostenfreies und unverbindliches Erstgespräch

Gerade in Krisenzeiten ist der finanzielle Spielraum begrenzt. Wir bieten Ihnen daher ein kostenfreies, offenes Erstgespräch, um gemeinsam die Lage auszuloten. Erst im Anschluss entscheiden Sie, ob und wie wir zusammen den Weg aus der Krise angehen. 

 

Unsere Mittel zur Liquiditätsunterstützung

 

  • Förderdarlehen mit Haftungsfreistellung

Einige Förderdarlehen können mit sog. Haftungsfreistellungen von bis zu 80 % der Darlehenssumme beantragt werden. Das reduziert das Kreditausfallrisiko für potenzielle Finanzierer deutlich, da das durchleitende Kreditinstitut und die Vergabestelle sich dieses teilen. Auch Unternehmen mit unzureichenden oder fehlenden Sicherheiten können auf diese Weise, ein Förderdarlehen bei der Bank zu erhalten. Wir unterstützen Sie gerne bei der Antragstellung!

 

  • Betriebsmittelfinanzierung

Bei akuten Finanzengpässe beanspruchen Unternehmen oft ihren Kontokorrentkredit, um schnell an Geld zu kommen, und nehmen dafür hohe Zinsbelastungen in Kauf. Das muss aber nicht sein! Eine geeignetere Alternative sind zinsgünstige Betriebsmittelfinanzierungen. Mit ihnen lassen sich u.a. Kosten für Lohn und Gehälter, Miete, Auftragsvorfinanzierung, Wareneinsatz und Warenlager darstellen. So sparen Sie bares Geld!

 

  • Bürgschaften

Sicherheiten sind die Grundlage für alle Kreditentscheidungen. Fehlen diese im Unternehmen, treten Bürgschaften von Bund, Ländern und Bürgschaftsbanken in die Lücke. Gerade zur Bewältigung aktuellen Problemlage sind die Bürgschaftsmöglichkeiten vielerorts massiv aufgestockt worden. Kein Hilfspaket sollte ohne eine volle Risikoabsicherung für die Kapitalgeber geschnürt werden.

 

  • Beteiligungen

Investoren und Fonds bieten attraktive Chancen, frische Liquidität ins Unternehmen zu spülen. Doch nicht nur das! Oft bieten Beteiligungen durch die persönliche Einbindung der Gesellschafter auch Erweiterungen des Netzwerks und der Expertise. Wir suchen gerne den für Sie passenden Investor und stellen den Kontakt her!

 

  • Zuschüsse

Besonders interessant für Unternehmen sind Zuschüsse, da sie meist nicht zurückgezahlt werden müssen! Zuschüsse können für verschiedene Vorhaben beantragt werden und bis zu 80 oder sogar 100 % der förderfähigen Ausgaben abdecken. Ein weiteres Plus: Zuschüsse bedürfen keiner Genehmigung einer Bank, sondern können direkt bei der zuständigen Vergabestelle beantragt werden!

 

  • Kurzarbeitergeld

Gute Mitarbeiter aus rein finanziellen Gründen entlassen zu müssen, ist mitunter das Schlimmste, was sich ein Unternehmer vorstellen kann, gerade in einem kleinen Betrieb mit nur wenigen Angestellten. Der Bund hat deshalb bereits den Zugang zum Kurzarbeitergeld erleichtert und die gesetzlichen Vorgaben gelockert, sodass nun mehr Unternehmen diese Finanzspritze nutzen können.

 

  • Steuerstundungen

Die Finanzämter wissen um die gegenwärtige Problematik und haben kein Interesse daran, dass betroffene Unternehmen wegen steuerlicher Lasten ausgeschaltet werden. Eine freundliche, proaktive Kommunikation mit dem zuständigen Sachbearbeiter, womöglich zusammen mit dem eigenen Steuerberater, führt zur Zeit schnell und unkompliziert zum Aufschub von Steuerzahlungen. Und damit zu mehr finanziellem Spielraum jetzt.

 

Lieferanten- und Bankgespräche

Auch die offene Kommunikation mit Lieferanten und der Hausbank bietet einen Weg aus der Krise! Keiner verzichtet im ersten Moment gerne auf Geld. Bevor ein Unternehmen jedoch Insolvenz anmelden muss, ist die Stundung offener Zahlungen oder die Aussetzung bestehender Kredite für alle Beteiligten die beste Alternative. Gerne unterstützen wir Sie bei den Verhandlungen.

 

Intensive und nachhaltige Begleitung bei der Umsetzung

Wir suchen für Sie nicht nur die geeigneten Förderprogramme (Förderdarlehen, Subventionen und Zuschüsse) und Liquiditätshilfen heraus, sondern unterstützen Sie umfassend in allen zugehörigen Belangen. Wir übernehmen die Antragstellung sowie alle Gespräche mit Banken, Vergabestellen und Gläubigern (Lieferanten, etc.) und helfen auch im Nachgang, etwa bei der Erstellung des Verwendungsnachweises. Sie müssen somit keine Zeit für diese Dinge aufbringen, sondern können sich voll und ganz auf Ihr Unternehmen konzentrieren!

 

 

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Kontakt

Bundesverband deutscher Fördermittel-Berater e.V.
Uhlandstraße 158
10719 Berlin


E-Mail: info@direkt-hilfe.com

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